Nach einem dezenten Tip machten wir uns auf den Weg zum Hesterberg in Schleswig. Gerüchteweise gäbe es da ein paar hübsch verlassene Gebäude. Und wir trafen an einem Sonnabendnachmittag tatsächlihc auf ein menschenleeres Viertel. Manchmal gab es ein Gebäude in dem vielleicht eine Lampe im Eingang brannte. Aber mehr auch nicht. Es war seltsam. An einem dunklen Tag ohne Wind und ohne Geräusche. Wirklich unheimlich. Und die meisten recht großen Gebäude waren sorgfältig mit Brettern verriegelt und verrammelt. Graffiti war weniger zu finden als sich wohl fühlende Pflanzen die ganze Wände in Anspruch nahmen. Irgendwann war alles wohl mal Jugendpsychiatrie, aber jetzt scheint nicht mal die lokale Jugend sich hier freiwillig rumzutreiben. Als sei alles verflucht. Wir sind dann aber doch mit ein paar coolen Fotos nach Hause gezogen.